So, es ist endlich so weit. Teil 1 meiner Wacom Bamboo Tutorial Reihe ist nun online.
Ich habe mir verschiedene Vorangehensweisen überlegt, aber ich denke, es werden insgesamt 5 Teile herauskommen. Alles auf Einmal wäre einfach zu viel und zu langweilig. 😉
Außerdem sollt Ihr die Chance nutzen und Zeit haben die neuen Dinge nacheinander auszuprobieren und zu üben. Also, los gehts!

Wie ich schon angekündigt hatte, arbeite ich in Photoshop CS3 auf meinem Macbook Pro (Und ja, bei mir ist noch der Tiger drauf 😉 ).
Hier die wichtigsten Shortcuts, glaubt mir, Ihr werdet Sie brauchen. Denn wenn man einmal drin ist und nur noch mit dem Pen arbeitet, wird euch jeder Weg zu lang. 😉

Die wichtigsten Tastenkürzel:

X = Hintergrund-/Vordergrundfarbe wechseln
D = Hintergrund-/Vordergrundfarbe auf Schwarz Weiß setzen
B = Pinselwerkzeug
W = Zauberstab
M = Auswahlrechteck
S = Kopierstempel
R = Wischfinger
E = Radiergummi (Oder Tablet Stift einfach umdrehen)
O = Nachbelichter / Abwedler
I = Pipette
H oder Leertaste = Handwerkzeug
Ö und # = Pinsel um 5 Pixel kleiner/Größer stellen

Probiert es einfach mal aus. Die oben genannten Werkzeuge werden auch erstmal die Wichtigsten sein.

Vor kurzem fragte mich jemand, woher ich meine tolle Pinselsammlung hätte, die Pattern, die Verlaufsvorlagen, Schriften… Ich bin ehrlich: Ich schnappe sie hier und da mal auf und lade sie runter, das schon Jahrelang. Meine größten Bezugsquellen sind folgende:

Deviantart.com
fontcubes.com
getbrushes.com
designerinaction.de

Aber was, wenn man nun wirklich nicht das Muster oder den Pinsel findet, den man gerade braucht? Was einige nicht wissen: Man kann schon in Photoshop selbst einiges reissen. Da gibt es 2 Wege.

1. Weg: Pinsel erstellen

Öffnet ein neues Dokument, 300 Pixel x 200 Pixel und wählt einen ganz einfachen, runden Pinsel aus. Setzt die Deckkraft auf ca. 50-80%, je nach Belieben. Und dann fangt einfach an, rumzuzeichnen. Hier ein Strich, da ein Kreis, wie Ihr wollt. Dann geht Ihr auf Bearbeiten > Pinselvorgabe festlegen, und schon habt Ihr einen neuen, eigenen Pinsel. Ihr könnt natürlich aus anderen Dingen einen Pinsel erstellen, wie zum Beispiel Fotos oder Texturen. Auswahl drum und Schwupps – Ihr habt eine eigene kleine Pinselsammlung zusammen.

2. Weg: Vorhandene Pinsel bearbeiten

Was viele nicht wissen, ist, dass man auch vorhandene Pinsel bearbeiten kann. Und wie! Klickt einfach mal folgendes Symbol an:

So, nun kommt folgendes Fenster zum Vorschein:

Der Spaß kann beginnen. Hier könnt Ihr Euch nach Belieben Auslassen und die verschiedensten Pinselmöglichkeiten erstellen, sogar 2 verschiedene Pinsel zu einem zusammensetzen (Dualer Pinsel). Ihr könnt einen Farbton Jitter einfügen, der es ermöglicht, mit Farbmischungen der Vorder- und Hintergrundfarbe zu zeichnen. Sehr praktisch beim Colorieren von Bildern später, oder um Farben zu bestimmen. 😉

Soweit die Grundlagen, um endlich mal anfangen zu können!

Womit hattet Ihr die meisten Probleme, als Ihr angefangen habt zu zeichnen? Mein größtes Problem war, erstmal anfangen können zu zeichnen. Ich krackelte rum, alles war extrem verwackelt und verpixelt. Ich war so frustriert, dass mein Tablet erstmal 5 Tage lang rumlag.
Aber mittlerweile kann ich Euch folgende Maße anvertrauen:

a) Wenn Ihr ein Dokument im Format 1000 Pixel x800 Pixel anlegt, verwendet einen Pinsel mit der Größe von 4 Pixel. Anfangs ist es etwas ungewohnt, aber Ihr bekommt den Dreh schnell raus.

b) Bei einer Dokumentengröße von 2800 Pixel x 2300 Pixel nehmt Ihr am Besten einen Pinsel mit 10 Pixel Größe.

c) usw.

Aber auch das kann man nicht pauschal festlegen, es ist Übungssache.

So, ich denke, das war erstmal genug für heute. Lob, Kritik, Anregungen, Wünsche, etc. einfach in die Kommentare schreiben. 😉 Und nun viel Spaß mit Eurem Tablet!

*Sam

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