The Mechanic Review

by • 7. April 2011 • Crank, Filme, Review, Saison, SehenswertComments (0)805

Und da ist er wieder, mein geliebter Jason Statham. Letztes Jahr ließ er seine Bauchmuskeln in The Expendables wackeln und ab heute soll es The Mechanic sein.

Hierbei handelt es sich um einen Action-Thriller der besonderen Marke, ist es doch ein Remake des Films Kalter Hauch aus dem Jahr 1972 mit Charles Bronson. Doch lasst euch hiervon nicht beirren, das „Original“ muss man nicht unbedingt gesehen haben, denn man ist nach wenigen Minuten schon in der Handlung drin.

Also, worum geht es?

Jason Statham spielt Arthur Bishop, einen so genannten Mechaniker, der Aufträge präzise und sorgfältig plant und ausführt. Also einen Auftragskiller.
Er lässt es immer wie einen Unfall oder nach einem natürlichen Tod aussehen, bewahrt einen kühlen Kopf und lässt keine Emotionen in seine Arbeit fließen.
Doch eines Tages erhält er den Auftrag, seinen eigenen Mentor zu töten – denn Job ist Job.

Es ist die Story eines Mörders der gegen Geld Aufträge durchführt und durchblicken lässt, dass er auch mit all dem Geld nicht unbedingt glücklich werden kann, denn das schlechte Gewissen verfolgt ihn unterbewusst. Wenn er seine Schallplatten behutsam putzt und auflegt, an seinem Wagen schraubt, mit dem er wahrscheinlich niemals eine Spritztour machen wird oder einige Minuten mit einer Frau verbringt, mit der er sich alles vorstellen könnte, nur kein ruhiges Leben, dann merkt man schnell: Arthur Bishop ist jemand, der jeden einzelnen seiner Schritte durchdacht hat und jedem einen Schritt voraus ist, sogar sich selbst.

Im Gegensatz zum geistigen Original des Films, in dem Charles Bronson eher den einsam-isolierten Killer spielt, ist Jason Statham eher der Typ, der Freundschaften im kleinen Rahmen pflegt und doch eher sympathisch und gesellig wirkt. Auch wenn er seinem Schüler im Film immer predigt, Rache sei nichts gutes und verleite einen zu Fehlern, lässt er seine Prinzipien in manchen Situationen auch fallen und sich von seinen Gefühlen leiten. Doch trotz dieser Tatsache fühlt sich der Charakter mechanisch an, er folgt bestimmten Abläufen, die sich immer wieder wiederholen und ihn zu einem Roboter werden lassen.

Ich bin in den Genuss gekommen und durfte den Film schon gestern sehen und wurde nicht enttäuscht – eine gute Portion Action um ein ewiges Katz- und Maus Spiel in dem es einfach nur darum geht, andere an der Nase herum zu führen, damit sie den Blick für das wesentliche vernachlässigen. Der Film hat zwar keinen Kult Faktor, aber er unterhält und folgt einer klaren Linie, die kaum durchbrochen wird, aber wenn: Dann gefällt es. Mir zumindest!

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