Die monatliche Filmbesprechung. Mai 2013 – Mad Max Trilogie, Django und mehr!

by • 3. Juni 2013 • Blu-Ray, Filme, Monatliche Filmbesprechung, Nerdshit, Review, Saison, SehenswertComments (1)4413

Jeden Monat schreiben wir eine Filmbesprechung unserer gekauften Filme. Holt euer Popcorn raus, macht es euch gemütlich, hier kommt die monatliche Filmbesprechung vom Mai!

Sam: Der Mai war der absolute Steelbook-Monat!
Rob_Bounce: Ich weiß auch nicht, was los gewesen ist. So viele geniale Blu-Ray-Verpackungen hatte ich selten in einem Monat in der Hand!
Sam: Dann auf auf zur Mo-Fi!

Constantine

Sam: Ich erinnere mich noch daran, wie ich Constantine im Kino gesehen und ihn danach so gefeiert habe! Ich liebe diesen Film abgöttisch (haha). Das ist schon unnormal! Wo fängt man an zu erzählen? Wo hört man auf? Angefangen hat alles mit dem Hellblazer Comic rund um John Constantine, der dann später bei DC Comics / Vertigo weitergeführt wurde als Constantine. Er taucht auch in den Justice League Dark Comics auf.
Hauptdarsteller Keanu Reeves spielt in der Verfilmung den kettenrauchenden Exorzisten John Constantine, der den Weg zur Hölle und zurück schon als Jugendlicher durchschritten hat. Er hilft der Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz) den Fall um ihre psychisch kranke Schwester, die sich das Leben genommen haben soll, zu untersuchen. Auf ihrem Weg treffen sie nicht nur auf Erzengel, sondern auch irgendwann auf viele andere Gestalten aus Himmel und Hölle…

Rob_Bounce: Die Blu-Ray kommt mit einem deutschen Dolby Digital 5.1 Sound daher.

Django (1966) – Studiocanal Blu-Ray

„Was hast du gesagt?“ – „Vollkommen unwichtig, wichtig ist nur, das man sterben muss!“

Sam: Ja, das Zitat stammt aus dem Film Django mit Franco Nero in der Hauptrolle. Den haben wir uns als kleine Aufwärmübung am Wochenende vor dem Erscheinen der Django Unchained Blu-Ray angesehen – während Rob_Bounce kein besonderer Western-Fan ist, muss ich mich als einer outen. Ich will die unzähligen Filme gar nicht niederschreiben, die ich als kleines Mädchen und späterer Teenager noch geschaut habe! Ich weiß nicht, woran es genau gelegen hat, aber Western waren einfach Kult. Die immer wiederkehrenden Elemente, die Haudegen und Bad Boys, die Gut und Böse vereint haben. Nun gut, hier soll es um die beiden neuen Filme in unserem Regal gehen, nicht um die anderen!

Franco Nero alias Django schleppt sich durch den Schlamm der Südstaaten. Die kühle Januar-Luft sieht man ihm an, langsam aber stetig zieht er seinen Sarg hinter sich her. Djangos Augen leuchten auf, als er eine junge Frau in den Fängen einiger böser Jungs findet – die rechnen nicht damit, ihm zu begegnen…

Rob_Bounce: Das Bild war für einen so alten Film ziemlich gut, bis auf ein paar kleine Szenen die nicht mehr richtig restauriert werden konnten. Leider nur Mono-Ton, der aber klar verständlich und gut rüberkommt. Das Alter merkt man dieser Version aber trotz allem an. Dafür hat man die Original-Synchronisation, die besser daher kommt als eine neue es je tun könnte. Obwohl ich keine Western mag, bin ich davon überrascht, dass mir der Original-Django und die Tarantino-Version so gut gefallen haben. Früher als Kind mochte ich überhaupt keine Western, vielleicht hat sich aber auch heutzutage mein Geschmack geändert. Wer noch nie einen Western gesehen hat (was eher unwahrscheinlich ist), macht mit Django nichts verkehrt.

Django Unchained

Sam: Ich bin noch immer der Meinung, dass die Szene mit der Kutsche, in der Django die Klappe auf der Rückseite öffnet, eine altertümliche Kofferraumszene darstellen soll!
Rob_Bounce: Nerde nicht so rum! Das macht sich nicht gut!
Sam: Jajaja. Also, die Blu-Ray kommt im schicken Steelbook daher, das es exklusiv bei Mediamarkt gibt oder gab, ich weiß nicht, ob es da noch rumliegt. Die Qualität des Steelbooks ist echt spitze, es wabbelt nicht rum sondern ist richtig stabil. Zum Film werde ich in einem gesonderten Blogpost noch mehr schreiben.

Good Fellas

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Gunpower

Rob_Bounce: Mal wieder ein alter Film mit einer meiner Lieblingsschauspielerinnen Tia Carrere! Der Film ist wie gesagt schon ein wenig älter, macht aber trotzdem Spaß wenn man kein Fan von Tia ist. Es ist ein Gangsterfilm der unfreiwillig zur Komödie wird, weil die Handlung sehr abgedreht wirkt. Eric Roberts, ein Bekannter Schauspieler aus den 80er/90er Jahren, macht seinem Ruf als Gangster-Schauspieler alle Ehre – kurz und knapp geht es im Film um einen Gangsterboss, der seinen Chef (Toni Curtis) abzocken möchte. Er denkt sich einen wilden Plan aus, der für den Zuschauer viele Überraschungen bereit hält.
Durch diese hier nicht gespoilerten Überraschungen bekommt die Geschichte eine kuriose Wendung, die eben den unfreiwilligen Witz ausmacht. Böse Filmfirmen würden behaupten, dass der Film leichte Tarantino-Anleihen hätte. Wer Gangsterfilme, abwechslungsreiche Stories und 80er/90er Jahre Filme mag, darf sich den Film Gunpower gern zulegen. Ist leider aufgrund seines Alters schwer zu bekommen, oft genug bekommt man nur die VHS Kassette angeboten. Mein Fundstück der Woche!

Heat

Rob_Bounce: Ein guter Gangster-Polizeifilm, wobei mir das kurze und knappe Ende gar nicht gefallen hat.
Sam: Val Kilmer in einer anderen Rolle als Batman zu sehen war auch mal spannend.
Rob_Bounce: Al Pacino und Robert DeNiro brillieren zusammen einfach wie gewohnt – die beiden können es einfach! Auch, wenn sie in diesem Film Gegner sind, wirken sie doch wie zwei alte… Ich will nicht sagen Freunde. Aber eine Vertrautheit ist schon da. Eine absolute Empfehlung im Gangsterfilm-Bereich! Der Showdown ist einfach brilliant!
Sam: Ein Must-See eben!

Iron Sky

Rob_Bounce: Iron Sky ist ein Film, bei dem ich mich lange davor gesträubt habe, ihn mir zuzulegen. Als ich im Laden das günstige Steelbook erstanden habe, musste ich ihn mir natürlich sofort ansehen. Der Film ist eine deutsch-australische-finnische Produktion und findet sich zwischen A- und B-Movie wieder. Die optischen Effekte sind super, natürlich nicht so gut wie bei Hollywood-Produktionen… Aber das macht einem eigentlich beim Schauen nichts aus. Was ich schön finde ist, dass viele Ausstellungsmerkmale zwar etwas B-Movie-Charakter haben, aber dennoch mit Liebe durchgeplant wurden. Als Beispiel: Der Raumanzug des amerikanischen Astronauten. Die Anzüge sehen makellos aus, obwohl sie etwas Amateur-Charakter haben. Julia Dietze hat mir am Besten gefallen, für eine deutsche Schauspielerin richtig klasse! Für mich ist der Film ein guter erster Versuch, jetzt müsste man aber das ganze in einem 2. Versuch perfektionieren. Von dem stark gealterten Udo Kier ist wenig zu sehen.
Sam: Ich hab mich auch lange davor gesträubt, mir den Film anzusehen – ich mag diese Art von Filmen nicht. Ist einfach so. Aber wer Dead Snow mochte, wird auch den hier mögen. Es geht halt nur nicht um Zombie-Nazis Ist einfach nicht mein Thema. Aber trotz allem ist Iron Sky ganz lustig anzusehen…

Mad Max Trilogie

Sam: Wenn ihr nach dieser Mad Max Blu-Ray Box im Laden sucht, wird man euch nicht wirklich weiterhelfen können, schätze ich mal.
Rob_Bounce: Wie ihr an dem hübschen Aufkleber erkennen könnt handelt es sich bei dieser Blu-Ray Box um eine aus dem schönen Ausland, dort, wo ungeschnittene Filme und tolle Boxen fließen. So wie diese Mad Max Trilogie, mit deutschem Ton und natürlich ungeschnitten.
Sam: Als ich nachgelesen habe, warum Mad Max auf dem Index gelandet ist, musste ich schon irgendwie lachen. Einerseits kann ich es in ganz kleinen, wenigen Gedankengängen für damalige Verhältnisse nachvollziehen – dann wiederum sehe ich meinen Kalender an und stelle fest, dass wir das Jahr 2013 haben. Bevor Mel Gibson sich einen Platz auf dem Hollywood-Olymp sichern konnte (seine aktuelle Situation ignorieren wir mal für den Augenblick), überzeugte er in der Rolle als Max Rockatansky in Mad Max die Leinwände und das Publikum.
Rob_Boune: Leider ist der erste Film nur in einem Dolby Digital 1.0 Ton verfügbar. Das tut dem genialen Film keinen Abbruch – der überzeugt auch (bis auf einige kleine Ausnahmen, was Special Effects angeht) heute noch. Außerdem kann man so die originale Synchronisation genießen – denn die Sprecher sind alle gealtert (das hört man) und komplett neue Sprecher zu nehmen würde den Film kaputt machen. Von daher ist Mono-Ton in diesem Fall okay.
Sam: Hierzulande gibt es Teil 2 Mad Max – Der Vollstrecker schon zu kaufen, Teil 3 Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel erscheint in dieser Woche auch auf Blu-Ray. Ob der geschnitten ist weiß ich allerdings nicht…

Zur Info: Teil 1 hat ungeschnitten 93 Minuten Laufzeit, Teil 2 ganze 95 Minuten und Teil 3 volle 107 Minuten Laufzeit.


Rob_Bounce: Schade, dass man im Fernsehen immer nur den 2. Teil sieht wenn er denn mal läuft. Ich kannte den ersten und den dritten Teil vorher überhaupt nicht (nur vom hören-sagen), die ersten beiden gefallen mir super – der dritte nicht so. Jenseits der Donnerkuppel passt meiner Meinung nach stilistisch nicht zu den vorherigen Teilen – während die ersten beiden Teile eine ernste Grundstimmung besitzen, ist der dritte Teil eher eine 80er-Jahre-Popcorn-Produktion. Er beginnt als Action-Endzeit-Film und endet als Kinder-Abenteuer-Film.
Sam: Mich hat das irgendwie an Peter Pan erinnert! *lach*
Rob_Bounce: Man merkt deutlich, dass der Zeitgeist während des letzten Teils ein anderer war – er hätte vielleicht früher gedreht werden sollen. Also bei den ersten beiden absolute Empfehlung, Teil 3 muss man nicht gesehen haben… Das Bild wurde natürlich bei allen Filmen super restauriert, wenn man sich im Gegensatz dazu die Trailer ansieht. Für die Trilogie-Box hätte ich mir eine etwas pompösere Box gewünscht – das hätte die Reihe verdient.
Sam: Und ich werde das Remake mit dem doofen Tom Hardy komplett ignorieren und boykottieren! Es gibt nur einen Max Rockatansky – und das ist Mel Gibson!
Rob_Bounce: Ich kann in vielen Fällen nicht nachvollziehen, warum Kultfilme immer wieder neu aufgelegt werden müssen! Warum kann man nicht einfach die Filme so lassen wie sie sind, anstatt den Kult-Charakter zu zerstören… Supercool zu sehen, wie Mel Gibson in jungen Jahren aussah! (Im ersten Teil war er 23! DREI!UND!ZWANZIG!)

Must-see! Verstanden? Gut!

Rurouni Kenshin – The Movie

Sam: Zu meinem Geburtstag bekam ich alle bisher erschienenen Kenshin Blu-Rays bis auf die Realverfilmung, da ich auf so was so gar nicht stehe. Noch haben wir nicht alle gesehen, aber ich habe die Filme mal in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie logisch wären nach Erscheinungsjahr.

Zur Story:
Seit der Meiji-Restauration im späten 19. Jahrhundert sind bereits einige Jahre vergangen. Doch noch immer wollen sich nicht alle Japaner mit der neuen politischen und gesellschaftlichen Situation abfinden. Shigure Takimi ist einer von ihnen. Als Anführer einer Gruppe von Rebellen plant er einen Aufstand, um diejenigen zu rächen, die im Namen des Friedens sterben mussten. Genau diesen Shigure lernen Kenshin und seine Freunde nach einer Auseinandersetzung mit betrunkenen britischen Matrosen in Yokohama kennen und freunden sich mit ihm an. Was aber wird passieren, wenn Shigure herausfindet, dass es Kenshin war, der einen seiner Freunde getötet hat?

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Rurouni Kenshin – Trust and Betrayal

Trust and Betrayal kam im Jahre 1999 auf den Markt und erzählt folgende Story:

Japan im 19. Jahrhundert. Der Geruch von Blut schwebt in der Luft. Im ganzen Land toben brutale Kämpfe und unzählige Banden hinterlassen ihre grausame Spur. Eines Nachts muss der kleine Shinta mitansehen, wie seine Familie bei einem Überfall getötet wird. Nur ein Samurai namens Hiko Seijuro kann verhindern, dass auch der Junge sterben muss. Er bietet Shinta an, ihn zum Schwertkämpfer auszubilden, um so sein Land und die Menschen, die er liebt, beschützen zu können. Shinta willigt ein und heißt von nun an Kenshin. Doch bald ist ihm Training nicht mehr genug und so verlässt er vorzeitig die Schule. Das ist die Geburtsstunde eines legendären Samurai, der tötet, um eine bessere Welt zu erschaffen. Das ist die Geburtsstunde von Hitokiri Battousai

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Rurouni Kenshin – The Chapter of Atonement 

Die abschließende OVA (Original Video Animation, ausschließlich zur Veröffentlichung auf dem Videomarkt erschienen) zur Kenshin Serie erschien im Jahre 2001 unter dem Namen The Chapter of Atonement.

Nach langen Jahren des Krieges und der Unruhen ist endlich Frieden in Japan eingekehrt. Kenshin jedoch ist es immer noch nicht gelungen, die Geister der Vergangenheit zu besiegen. Also geht er erneut auf Reisen, obwohl eine unbekannte Krankheit ihn bereits schwächt. Fernab der Heimat versucht er so jene Sünden zu sühnen, die er einst als legendärer Attentäter Battousai beging. Derweil wartet die zurückgebliebene Kaoru sehnsüchtig darauf, dass Kenshin endlich wiederkehrt und erinnert sich dabei an schöne, schmerzhafte und auch gefahrvolle Episoden aus ihrem gemeinsamen Leben. Doch auch Kaoru leidet an derselben geheimnisvollen Krankheit wie ihr Geliebter. Die Zeit läuft beiden davon – um sich ein letztes Mal in den Armen zu liegen und schlussendlich doch noch Erlösung zu finden…

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Rurouni Kenshin – New Kyoto Arc 

2011 entschied man sich wohl dazu, erneut einen Film über Kenshin herauszubringen.

In der Zeit am Ende des Shogunats wurde er zu einem grausamen Geist ohne Seele. Der verhüllte Körper zeugt davon, wie Makoto Shishio einst in Flammen stand. Nun will er Japan in die Dunkelheit stürzen und eine Welt erschaffen, in der nur die Starken überleben. Um das zu verhindern, macht sich Kenshin Himura auf den Weg nach Kyoto. Unterwegs begegnet ihm die junge Ninja Misao Makimachi, die bereits auf der Suche nach dem legendären Schwertkämpfer war. Gemeinsam reisen sie weiter und finden Shishio, der einen seiner Anhänger vorschickt. Beim Kampf zwischen den beiden zerbricht jedoch Kenshins Schwert. Während er versuchen muss, seine umgekehrte Klinge neu schmieden zu lassen, treibt Shishio seinen finsteren Plan voran, ganz Kyoto im Feuer zu zerstören…

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Red State

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Schwermetall

Sam: Zu der ersten Staffel von Schwermetall Chronicles gab es im Mai schon einen Blogeintrag, den ihr hier nachlesen könnt!

Bye-Bye!

Das war dann wieder unsere Filmbesprechung. Wir freuen uns immer über Kommentare oder Bilder von euren gekauften Filmen – sei es auf DVD oder Blu-Ray! Tips und Meinungen lesen wir auch immer wieder gern nach – bis dann!

Stay tuned,

Rob_Bounce & Sam

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One Response to Die monatliche Filmbesprechung. Mai 2013 – Mad Max Trilogie, Django und mehr!

  1. […] keine Lust auf den neuen Teil hat und mehr auf die alten Filme steht, kann sich gern die Mad Max Trilogie Box ansehen, die wir in dem älteren Blogbeitrag gezeigt […]

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