Ephourita

„Es is all about gude Laune!“, sagte schon Sven Väth. Aber worum geht es hier? Wer steckt hinter „Ephourita“? Und warum wird hier so oft über Jason Statham, gute Musik und Filme gesprochen…? Ein Interview mit Fragen von Bloggern, Freunden und anderen lustigen Menschen!

Mich nur auf eine Musikart zu beschränken ist nicht mein Ding. Musik gehört zu meinem Leben – deswegen bin ich nicht nur eine Rockerin, sondern höre auch gern Electro/House/Ambient oder auch mal Jazz. Je nach Laune! Was nicht bedeutet, dass ich launisch bin. Hehe!

1. Nenne uns drei Songs, die dich beschreiben!
Nummer eins: “First of the gang to die“ von Morrissey.
Nummer zwei: „Gute Musik“ von Clueso.
Nummer drei: „Almost over“ von Limp Bizkit.

2. Und deine Lieblingsfarbe?
Da entscheide ich mich eindeutig für CMYK. Ich kann nicht ohne Print leben. Jede Farbe im Spektrum hat ihre eigene, einzigartige Bedeutung für mich. Deswegen ist der Untertitel meines Blogs eins meiner eigenen Zitate: „Der Tag beginnt für mich mit RGB und endet mit CMYK“, also hinter der Druckmaschine. Nur das ist für mich ein perfekter Tag. Aber ich mag das Web ja auch sehr gern… Sieht man mir ja an, so oft wie ich am Theme rubastle *lach*

3. Warum spielst du gern Konsolenspiele?
Meine Mutter verflucht wahrscheinlich bis heute meinen Onkel dafür, dass er mir meinen ersten Gameboy geschenkt hat. Spiele haben für mich eine emotionale Bedeutung, sie erinnern mich an Stunden aus meiner Kindheit, in denen ich mitten in der Nacht aufgewacht bin und eine Idee für die beste Strategie hatte, um die Prinzessin zu retten, hehe.

4. Es ist bekannt, dass du es liebst, rothaarig zu sein. Warum?
Es ist für mich eine Einstellung. So wie Blondinen es lieben, Blond zu sein, liebe ich es, rote Haare zu haben. Es passt zu mir, zu meinem Vagabundendasein. Rot ist nicht nur Signalfarbe – Rot ist eine Ansage. Nur Schade, dass das die Filmindustrie noch nicht so sieht. Rothaarige sind in Filmen meist entweder fett, „öko“ oder böse.

5. Legst du wirklich deine ganze Kreativität in jedes einzelne Werk?
In jedem Werk steckt Zeit, Liebe, Interesse, literweise Getränke und Spaziergänge zum Fenster. Es gehört mehr als Kreativität dazu. Wenn ich eine Idee habe muss sie leben und Luft zum Atmen haben.

6. Warum liebst du Wassereis?
Es erfrischt manchmal mehr als ein Eis mit Milch. Außerdem darf ich es in der orthodoxen Fastenzeit essen! Muhaha. Weiß kaum einer, dass ich Teilzeitveganer bin.

7. Liest du Feeds oder besuchst du die Blogs via Browser?
Das hängt vom Blog ab. Wenn der Blog nur Text beinhaltet oder ein Theme hat dass ich mir nachts am Monitor nicht ansehen kann, weil es so grell ist, dann lese ich diesen Blog mit einem Feedreader. Ansonsten besuche ich die Blogs lieber persönlich.

8. Was hältst du von Raubkopien?
Nichts. Ich finde es unmöglich. Ekelhaft. Bah! Wer Filme und Musik klaut, der isst auch kleine Kinder. Ach, lassen wir das.

9. Und von Nervosität?
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich noch nie nervös war. Klar war ich schon mal nervös! Aber Gott sei Dank konnte ich dieses Verhalten im Job ablegen. Ich stehe hinter meinen Sachen, hinter meinem Job und hinter dem, was ich geschafft habe. Niemand sollte sich unterkriegen lassen, egal was er für eine Schule beendet oder für eine Ausbildung absolviert hat.

10. Lieblingsfilm und Schauspieler?
Was für ein Themensprung! Und einer, der mich ins Herz trifft, denn ich bin leidenschaftliche Cineastin. Ich könnte im Kino leben. Ehrlich! Ich habe keinen konkreten Lieblingsfilm, aber Liebesfilme mag ich nicht so, außer es sind ganz besondere, die nicht kitschig sind.
Und wie die Leser meines Blogs wissen, liebe ich Jason Statham. Keiner kann mich so begeistern wie er.

11. Und Gestaltung? Was bedeutet dir das?
Es ist mein Leben. Das einzige was ich außer Kochen, backen, reisen, böse Witze machen und schreiben kann. Meine Augen leuchten, wenn ich an meinen Job denke. Und es ist nicht nur ein Job, es ist mein Beruf, meine Berufung, wie ein guter alter Freund von mir sagen würde (Grüße an Holger!).

12. Twitter oder Chatprogramme?
Beides! Ja, ich gebe zu, ich chatte gern. Warum? Weil es mir Spaß macht und ich es liebe, mit anderen rumzuwitzeln. Twitter ist einfach lustig. Und ein guter Partner zum Aufmuntern, wenn mal wirklich nichts funktionieren will.

13. Bist du kindisch?
Ja, manchmal schon. Es wechselt. Hängt von der Tageszeit ab. Vom Moment, von der Situation. Ich kann auch todernst und böse sein, sogar bitterböse. Romantisch. Jeder Mensch ist anders in diesem Punkt. Kindisch bin ich, wenn es mir gerade liegt. Warum beantworte ich diese Fragen eigentlich?

14. Du bist ein Bohemian, sagen deine Freunde. Woran erkennt man das?
An meinem Vagabunden-dasein? An der lustigen Art, mich zu kleiden? Wie ein Löwe um das zu kämpfen, was mir wichtig ist? Weil ich gerne Frappuccini trinke? Wer weiß! Man erkennt es an den lustigen Shirts, die jeden irgendwie stören. An meinen Superheldenchucks. Und so.

Bohemian

15. Welche Bedeutung hat Kunst für dich?
Sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Von klein auf war das meine Bestimmung, als ich schon den weißen Wohnzimmerschrank mit Nagellack und Lippenstift bemalt und „Farbe, FARBE!“ geschrien habe.
Meine persönliche Revolution.

 

16. „Bücherwurm“ lautet einer deiner Spitznamen. Welche hast du noch?
Ach, einige. Ephy, Sam, Workaholic, Kaffeesüchtige, Trudibums, Foren-Omi, Samiii… Ich kann die gar nicht aufzählen!

17. Ein schnelles Selbstportrait!

Skizze, Selbstportrait
*kritzel kritzel* Ist das alt. Mal sehen, vielleicht poste ich bald was neues.

 

 

 

18. Deine erste Berührung mit dem Web?
Komische Geräusche, stundenlang Bilder in Google suchen, AOL Chat, Informationen über Künstlerwettbewerbe. Ist sicher schon… Puh! 15 Jahre her? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau. Auf jeden Fall: Laaaaaaaaaaaaaangsaaaaaaaaaaaam…!

19. Mit wem würdest du ein Bier trinken?
Mit Fred Durst. Oder Morrissey. Oder beide zusammen. Große Persönlichkeiten. Wer das noch nicht erkannt hat, tja…
Vielleicht auch Murakami. Und die Toten soll man ehren!
Kurt Cobain oder Edie Sedgewick wären auch potenzielle Gäste.
(Woher wisst ihr, dass ich auch gern Bier trinke…?!)

20. Verwirfst du überflüssige Ideen?
Es gibt für mich keine überflüssigen Ideen! Jede Idee wird irgendwo verarbeitet, die eine gut, die andere weniger gut aber trotzdem verwendbar.

21. Seit wann gibt es den Blog und warum hast du dich dafür entschieden, zu bloggen?
Zuerst hab ich gebloggt, um ein paar Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Dann habe ich die Plattform jetzt.de entdeckt und es dort hin verschoben. Anfangs hatte der Blog keine eindeutige Richtung, alles wurde verwertet. Aber mittlerweile geht es eigentlich um Grafikdesign, Filme, Zocken, Musik und das Leben.

22. Bereust du deine berufliche Entscheidung?
Ich habe es nie bereut. Ich bin stolz darauf. Es waren drei harte Jahre in meiner Ausbildung, und keiner kann mir sagen, dass diese nichts bedeutet. Mir bedeutet sie etwas, emotional und beruflich. Und wer nicht das Beste daraus machen kann oder Vorurteile gegenüber des Gestaltungstechnischen Assistenten hat, der ist für mich bedeutungslos.
Der Auszubildende Schüler muss etwas aus seiner Ausbildung machen, nicht nur der, der ausbildet.

23. Was bedeutet dein Pseudonym „Ephourita“?
Das fragt ihr doch alle! Die Frage ist auch nach 7 Jahren nicht langweilig, was?
Und es heißt NICHT Euphorita. Wo seht ihr nach dem E ein U? Nix mit Euforie. Uärks. Es wird Efourita ausgesprochen!

24. Was ist das Schlimmste, was dir je passiert ist?

Hm, das Schlimmste war die Loveparade 2010. Für mich war das Schlimmste daran glaube ich, dass die Menschen so tun, als wären die 21 Personen an ihrem Musikgeschmack gestorben, nicht durch die Fehler anderer. Es war ein schlimmes Erlebnis und ich will nie wieder so was erleben.

25. Deine Tools of Trade?

Hier werden nur Apple-Sachen benutzt, ja, Fangirl. Aber jeder sollte das benutzen, mit dem er sich am Besten arrangieren kann, nicht wahr? Im Moment nutze ich verstärkt mein MacBook Pro, mein Wacom Bamboo Pen & Touch und das iPad.

Achja, und mittlerweile habe ich komplett auf Adobe CS5 umgestellt.

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