xenoblade chronicles teamwork gamephilephoto

#Gamephilephoto 33: Teamwork | Xenoblade Chronicles

by • 2. Mai 2015 • #Gamephilephoto, BloggeriaComments (3)2053

Generell spiele ich gern auch mal mit Leuten gemeinsam Spiele. Ob es jetzt Rennspiele oder Beat ‚em ups sind, es ist schon cool, wenn man gemeinsam den Abend verbringt und einer seiner Leidenschaften gemeinsam nachgeht.

Allerdings möchte ich beim heutigen #Gamephilephoto eher von Spielen schreiben, die sich an eine Person richten, aber dennoch Zusammenhalt mit den Charakteren im Spiel abverlangen. Ein Beispiel hierfür wäre das kürzlich für den New 3DS neu erschienene Xenoblade Chronicles, das mich damals auf der Wii schon in den Bann gezogen hat. Doch das soll heute nicht eine erneute Lobeshyme werden (naja, vielleicht ein gaaanz kleines bisschen… 😇), sondern ein kleiner Blick auf Spiele, in denen man die Beziehung zwischen Charakteren verbessern muss, um bestimmte Ziele zu erreichen.

In Xenoblade Chronicles lernt der Hauptcharakter Shulk auf seiner Reise immer wieder neue Gefährten kennen, mit denen er sich nicht nur durch den Planeten kämpft, sondern zu denen er auch eine Beziehung aufbauen muss, um im Einklang mit ihnen zu sein. Ist die Gruppe in einem Kampf im Einklang, kann man damit eine Angriffskette auslösen, die viel stärkeren Schaden am Gegner verursacht als einzelne Angriffe. Teamwork ist gefragt, und so verbessert Shulk nicht nur durch Zurufen im Kampf das Verhältnis zu seinen Kameraden, sondern auch bei Quests oder Harmoniegesprächen, die hin und wieder stattfinden können.

Bei diesen Gesprächen erfährt man nicht nur, wie die einzelnen Personen denken und fühlen, sondern kann mit Hilfe der Antworten selbst bestimmen, wie der eine Charakter auf den anderen wirkt. Es gibt sogar eine Quest, in der zwei kleine Kinder die Freundschaft der Charaktere anzweifeln und man ihnen beweisen muss, dass die Harmonie zwischen ihnen sehr hoch ist. Gelingt dies, werden die Kinder beste Freunde und geben ihre Rivalitäten auf.

Xenoblade Chronicles Dunban Team

In Xenoblade Chronicles ist Teamwork wichtig

Aber dies ist ja nicht das einzige Spiel, das solch ein Feature anbietet. Fire Emblem Awakening ist auch ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man die Beziehung des Teams immer verbessern sollte, um neue Fähigkeiten zu lernen um im Kampf bessere Chancen zu haben.

Ich mag diese Art von Spielen und verbringe immer viel Zeit damit, hohe Werte zu erzielen – einfach um zu sehen, was geschieht. Ob sich vielleicht auch etwas an der Geschichte selbst ändert, sobald zwei sich besser verstehen. Diese Art von Game liegt nicht jedem und zumindest bei Xenoblade Chronicles kann man das auch hin und wieder mal vernachlässigen (was ich nicht empfehlen würde!).

Vielleicht liegt es daran, dass es das Spielen selbst etwas unberechenbarer macht. Man kann nicht immer wissen, was der nächste Schritt sein wird, wenn die Charaktere einander im Team nicht vertrauen. Teamwork ist wichtig, vor dem Bildschirm beim Zocken aber auch im Bildschirm.

Habt ihr schon einmal solch ein Spiel gezockt? Oder sagt ihr generell „Nein Danke!“ zu Games in denen man die Beziehung zwischen Charakteren verbessern muss…?

Pin It

Related Posts

3 Responses to #Gamephilephoto 33: Teamwork | Xenoblade Chronicles

  1. Das war eins der besten Features von Xeno.
    Gerne mehr davon!!
    Scheint aber auch wieder eine Sache japanischer Games zu sein

  2. Toller Beitrag. Ich mag es, wenn Charaktere nicht nur einfach „Mitläufer“ sind, sondern mehr. Ich sehe es aber nicht so wie Muschel. Auch in westlichen Spielen gibt es da hervorragende Ansätze. Ganz oben spielen da meiner Meinung nach Dragon Age und Mass Effect mit. Die Charaktere bieten vor allem sehr interessante Dialoge an und man kann Beziehungen in die eine oder andere Richtung entwickeln, was sich wiederum auch auf die Harmonie (oder eben nicht) in der Gruppe auswirkt.

    Ein interessantes Feature hat auch das noch junge Highlands. Wenn hier ein relevanter Charakter stirbt, ist das Spiel vorbei – endgültig. Man muss also lernen mit der Gruppe umzugehen und sie richtig zu nutzen und die Fähigkeiten der Charaktere sinnvoll einsetzen.

    Oder das auch noch junge Life Is Strange. Auch hier hat es hier und dort Auswirkungen, je nachdem wie man welchen Dialog führt etc. Da lohnt sich durchaus ein zweiter Spieldurchgang, um herauszufinden was anders läuft, wenn man gewisse Entscheidungen anders trifft. Episode 2 war da ziemlich drastisch.

    Natürlich ist keiner gezwungen, da irgendwas zu verbessern – aber eine Wahl hat man ja auch in den im Beitrag angesprochenen Spielen. Jedes der Spiele geht eh in eine andere Richtung und geht anders mit Beziehungen um. Aber alle sind auf ihre Art sehr interessant und toll umgesetzt. Kann ja auch nicht jedes Spiel auf die exakt gleichen Mechaniken zurückgreifen.

    PS: Ich finde Xenoblades wirklich ansprechend und überlege derzeit, ob ich mir für Xenoblades Chronicles X und Zelda Wii U ne Wii U ins Haus hole. Davon abgesehen hat die natürlich auch viele andere tolle Games und mit meinen 3 Kids wäre das Gerät sicher eine fantastische Anschaffung – auch wenn bisher nur meine Tocher im Alter für Games ist. Aber auch meine Jungs werden Mal größer und es sicher lieben, später mit Mama Mario Kart und Co. zu daddeln.

  3. […] Sam legte besonders viel Wert auf gut funktionierendes Teamwork, weswegen ihr Titel der Woche Xenoblade Chronicles war. Ich gebe zu, mich selbst bisher nicht so intensiv mit den Harmoniegesprächen beschäftigt zu haben, da hab ich was nachzuholen. Ebenfalls Nachholbedarf scheint unsere Minki zu haben, zumindest hat sie Hawken bereits seit einiger Zeit wohl nicht mehr gespielt. Vorfreude herrschte dafür bei Massimo: Ein neues Rainbow Six steht irgendwann an, da dürfte auf jeden Fall für ordentlich Gruppenaction gesorgt sein! […]

Sag was du denkst!