Fashion-Tutorial – Teil 1 – Thema: Pfade mit dem Zeichenstift

by • 12. August 2009 • Art Design, Print, Retro, Saison, Sehenswert, Technique, Tutorial, WebComments (3)1899

In letzter Zeit häuften sich in meinem Umfeld die Fragen über Modefotografie, die Bearbeitung und die geeignete Werkzeugwahl in Photoshop. Also wurde es mal wieder Zeit, ein kleines Tutorial zu veröffentlichen.

Lob, Kritik, Anregungen, Wünsche, etc. bitte über das Kontaktformular der Grafikkantine oder über Ephourita.com.

So, fangen wir an!

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Als erstes stelle ich immer das Model frei, da ich meistens einen anderen Hintergrund als den vorgegebenen wähle.

Es gibt unterschiedliche Arten und Weisen, Personen oder Gegenstände freizustellen, ich wähle meist das Pfadwerkzeug/den Zeichenstift.

Folgendes Motiv habe ich gewählt:

smiling pretty woman © fotum #7743510

Gefunden bei: Fotolia
Bildreferenz
Besitzer: fotum

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Wichtig war mir, dass das Model und das Bild allgemein nicht bearbeitet wurden. Was bringt es mir, die Haut eines schon bearbeiteten Models zu bearbeiten…? Mir persönlich nimmt es den Reiz am Bild…

Bevor ich anfange zu arbeiten, erstelle ich erst einmal eine Kopie des Originalbildes, um immer wieder Vergleiche machen zu können.

Wie man hier sieht, wird es um die Bluse herum ziemlich schwierig, die Dame freizustellen. Hier ist ein kleiner Trick gefragt:

Unter Ebene > Neue Einstellungsebene > wählen wir den Punkt „Tonwertkorrektur“ aus. Auch hier gibt es eventuell einfache und schnellere Alternativen, aber das hier ist old school – so habe ich eben gelernt.

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Den mittleren Regler schiebe ich komplett nach rechts um das Bild so abzudunkeln, dass man die Bluse vom Hintergrund unterscheiden kann.

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Siehe da, die Bluse wird sichtbar und man hat es nun einfacher.

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Das umgangssprachlich genannte Pfadwerkzeug findet ihr in der Werkzeugleiste unter „Zeichenstift“ oder mit dem Tastenkürzel „P“. Und nun fangen wir an!

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Der einzige Trick ist, ein bis zwei Pixel in die freizustellende Figur rein zu gehen beim Nachzeichnen. Aber dazu später mehr.

Wenn ihr oben im Menü „Automatisch hinzufügen/löschen“ auswählt, könnt ihr während des Zeichenvorgangs weitere Punkte hinzufügen und löschen, damit erleichtert ihr Euch das Arbeiten ungemein.

Unter den Zeichenstift-Optionen solltet ihr noch „Gummiband“ auswählen, damit ihr beim Zeichnen die weiterführenden Pfadsegmente schon sehen könnt.

Ihr habt die Möglichkeit zwischen zwei Arten der Pfaderstellung zu wählen:

Formebenen
Pfade

Ich persönlich stehe gar nicht auf Formebenen, sondern eher auf die Pfadoption, dazu öffne ich auch das Untermenü „Pfade“, um einen Überblick über alle zu bekommen.

Probiert erst einmal nach Lust und Laune das Werkzeug aus, um erst einmal ein Gefühl dafür zu bekommen…! Das ist sehr wichtig. Dann solltet Ihr weiter machen.

Natürlich hat diese Dame einen kurvigen Körper, deswegen können wir uns die Geschichte mit geraden Linien knicken. Beim Freistellen mit Pfaden gilt: ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN. Bis es SITZT. Aber bitte nicht aufgeben…!

Es ist wichtig, sich folgendes vor Augen zu halten: Bei jeder Änderung der Richtung an dem Objekt/der Person müsst ihr einen neuen Punkt setzen. Aber es ist Vorsicht geboten: Ihr solltet nicht zu viele Punkte anlegen…! Stellt Euch vor, Ihr wollt den Pfad in einen Beschneidungspfad umwandeln, um die Datei später in Indesign oder QuarkXPress zu platzieren. Zu viele Ankerpunkte sorgen beim Drucken häufig Probleme… Ich denke da nur an Plotter…

Die Linien, die mit Hilfe der Ankerpunkte erstellt werden, können direkt gebogen werden, was ich bevorzuge. Man kann den Pfad aber auch nachträglich anpassen…

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Scheut nicht davor zurück, das Bild mit der Lupe zu vergrößern! So erkennt man besser den Unterschied zwischen Hintergrund und der Person.

Vergesst auch bitte nicht, die Sachen freizustellen, die innerhalb der Person den Hintergrund zeigen. Beispielsweise durch Arm unten links.

Wenn ihr einmal mit dem Nachzeichen fertig seid, dann geht ins Pfadmenü und speichert den Pfad ab. So habt ihr immer Zugriff darauf, und ihr könnt den Pfad als Beschneidungspfad anlegen.

Die zuvor angelegte Tonwertkorrektur-Einstellungsebene könnt Ihr nun löschen – Eure Originaldatei wurde dadurch nicht bearbeitet. Das ist der Vorteil an solchen Ebenen.

Nun geht ihr erneut ins Pfadmenü und wählt im Untermenü „Auswahl erstellen“. Den Radius auf 0 Pixel setzen. Dann wird nach dem Pfad eine Auswahl erstellt und Ihr könnt nun eine Ebenenmaske erstellen.

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Perfekt! Nun habt ihr schon den ersten Teil des Tutorials geschafft.

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Wie gesagt, das ist mein privater Weg, wie ich ihn gelernt habe und wie ich ihn anwende.

Im nächsten Teil werde ich das Model selbst bearbeiten und danach kommt dann der Hintergrund dran!

Viel Spaß beim bearbeiten! Und ich würde mich über Eure Ergebnisse freuen!

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3 Responses to Fashion-Tutorial – Teil 1 – Thema: Pfade mit dem Zeichenstift

  1. Neotrix sagt:

    Endlich zeigst du uns das, was du kannst!

    *bravo*

  2. […] Hier nun der 2. Teil meines Fashion Tutorials. Den ersten Teil könnt Ihr hier finden! […]

  3. […] Fashion-Tutorial – Teil 1 – Thema: Pfade mit dem Zeichenstift Fashion-Tutorial – Teil 2 – Thema: Modelbearbeitung […]

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