DrawBerry Mini-Review

by • 26. Oktober 2008 • Art Design, Sehenswert, Technique, VektorenComments (5)2178

drawberry

Wie hier schon angekündigt folgt nun eine kleine Review von Drawberry, einem Freeware Vektor Programm.

Wenn man Drawberry öffnet, hat man erst einmal die verschiedensten Fenster auf dem Bildschirm.

menue
Bild zum vergrößern anklicken

1. Ein Ebenenmenü, in dem man Ebenen hinzufügen, abschließen und natürlich auch löschen kann.
2. Ein Seitenoptionsmenü, in dem man angeben kann ob das Seitenraster eingeblendet werden soll usw.
3. Die Arbeitsfläche
4. Ein Protokoll in dem jeder einzelne Arbeitsschritt aufgezeichnet wird
5. Eine Werkzeugpalette mit 6 Werkzeugen: Ein Auswahlwerkzeug, ein Rechteck- und Kreiswerkzeug, ein Pfad Werkzeug für gerade Linien, ein Textwerkzeug und ein Pfad Werkzeug für anpassbare Pfade.
6. Ein Menü, um die Form, Linienstärke und noch andere Attribute für ein Objekt zu definieren.

Objekte

Mit den Pfadwerkzeugen kann man verschiedene Arten von Objekten erstellen, so wie man es auch anderen Vektorprogrammen kennt.
Dabei unterscheidet man bei Drawberry zwischen dem Werkzeug für Objekte, das gerade Linien und eckige Objekte wie Sterne, Kästen o.ä. zeichnet und dem Werkzeug für Objekte, mit dem man geschwungene Pfade zeichnen kann und auch mehr Freiheiten hat.

objekte

Wenn wir ein Objekt gezeichnet haben (siehe 1), können wir ihm in dem Attribut Menü verschiedene Eigenschaften geben. Die Füllung kann aus einer einfachen Farbe bestehen (siehe 2) oder einem Bild, das man hinzufügt (siehe 3). Wobei man sagen muss, wenn man ein Bild in das Objekt einfügt, ist es ja keine richtige Vektorgrafik mehr die man vergrößern kann, da man Pixelbilder nicht hochskalieren kann.

verlauf

Auch Verläufe können im Objekt verwendet werden (siehe 4) und auch Schlagschatten können in einem Menüpunkt definiert werden (siehe 5). Drehen und skalieren kann man die gezeichneten Dinge auch (siehe 6), duplizieren und genaue Positionierungen gehören auch dazu (siehe 7).

lupe

Ein kleines Highlight bei Drawberry ist die Lupe. Dazu muss man nicht das ganze Dokument vergrößern, um die Pfade zu betrachten, sondern man kann die Lupe positionieren und 4x vergrößern. Sehr schickes Teil! (Siehe

pfad

Wenn man Kreise oder Rechtecke mit den ganz normalen Tools zeichnet, ist es auch mit einem Klick auf den entsprechenden Button (siehe 9) möglich, die Pfade des Kreises zu verändern und anzupassen (siehe 10 und 11).

exportieren

Die Drawberry Dateien kann man nicht nur ganz normal als Drawberry Datei abspeichern (Das Suffix wäre dann .dbdoc), sondern auch exportieren. Dazu stehen in dem Fenster verschiedene Datei Formate zur Verfügung: Vectorial PDF, Vectorial EPS, Vectorial SVG, Bitmap TIFF, Bitmap PNG, Bitmap JPEG und Bitmap PSD.

illustrator

Ein großer Vorteil bei Drawberry: Man kann die Dateien auch in Adobe Illustrator öffnen und weiter bearbeiten.

Nachteile von Drawberry:

• Man kann Texte nicht vektorisieren oder mit Verläufen, Mustern oder einem Bild füllen. Dazu müsste der Text schon nachgezeichnet werden.
• Die „Hilfe“ ist nicht verfügbar.

Fazit: Wer gerne simple und einfache Vektorgrafiken erstellen möchte, für den ist Drawberry das richtige. Für aufwendige Arbeiten ist die Menüführung noch nicht ganz ausgereift, zumal typische Tastenkürzel wie Command+, die normalerweise die Arbeitsfläche vergrößern, nicht funktionieren. Trotz allem ist das Menü sehr aufgeräumt und durchdacht.

Also, testet Drawberry und zeigt doch mal Eure Ergebnisse!

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5 Responses to DrawBerry Mini-Review

  1. Nadine sagt:

    ich denk, das müsst ich auch mal ausprobieren. sieht zumindest auf den ersten blick echt super aus!

  2. schubi sagt:

    Ah Danke für deine ersten Eindrücke, werd mir Drawberry bez. eines Logos auch mal anschauen

  3. Christoph sagt:

    Super Artikel. Ich hatte mir das Programm mal gesaugt, aber nie richtig verwendet. So bekommt man schon Lust drauf.

  4. admin sagt:

    Vielen Dank! Ging mir genau so Viel Spaß!

  5. […] ich lebe noch. Es ist einiges passiert, zwischendurch hab ich mich ja gemeldet (Siehe Drawberry Review), aber ich bin wieder voll in der Bloggeria (und auch in der Twitteria) vertreten! […]

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